EUNIC Konferenz „Von der ABC-Fibel bis zur E-Matura”
Design im Bildungsprozess
Die vom EUNIC Cluster Warschau organisierte Konferenz „Von der ABC-Fibel bis zur E-Matura ” fand am 18.04.2012 in der Warschauer Nationalbibliothek unter Mitwirkung zahlreicher polnischer Ministerien, NGOS und anderer Institutionen statt.
Über 300 SchulbuchautorInnen, GraphikerInnen, HerausgeberInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und StudentInnen diskutierten mit 19 internationalen Experten aus den Bereichen Design, Typografie, Layout und Verlagswesen, die ihre Erfahrungen sowie Forschungsergebnise präsentierten, über den Zusammenhang zwischen visueller Form der didaktischen Materialien einerseits und deren Effizienz im Bildungsprozess andererseits. Eines der Hauptziele der Konferenz war die Beweislieferung, dass gut entworfene Schulbücher die Effizienz der Informationsaneignung unterstützen, die Qualität des Lehrens erhöhen und den Lernprozess attraktiv gestalten können.
Die Kernthemen der Konferenz waren einerseits die Frage nach dem geänderten Ansprüchen an didaktische Materialien durch die Benutzer in Folge der fortschreitenden Digitalisierung und die bestmögliche Ergänzung von traditionellen Lehrmaterialien durch die Möglichkeiten der digitalen Welt, andererseits die daraus resultierenden Fragen nach der Konzeption der Unterrichtsmittel in Hinblick auf Ästhetik, Interaktivität und Benutzung bis zur Vorstellung einer Welt ganz ohne papierenen Schulbücher, die an manchen Schulen in den Niederlanden und Polen bereits Wirklichkeit ist.
Elisabeth Partmann vom Österreichischen Bundesverlag stellte die international einmalige Schulbuchaktion vor und erläuterte die daraus resultierenden einheitlichen hohen Schulbuchstandards sowie die ständige schüler- und lehrergerechte Weiterentwicklung des Schulbuchdesigns. Dieser Beitrag wurde vor allem von den polnischen Zuhörern besonders interessiert aufgenommen.
Eine Information des Österreichischen Kulturforums in Warschau

