„Wien einmal anders": Fotografie-Ausstellung in Rom
Weniger bekannte Museen der Stadt im Vordergrund

- „Wien einmal anders" - Fotografien von Barbara ZeidlerBild: Barbara Zeidler
"Wien einmal anders" ist der Titel einer Ausstellung der österreichischen Fotografin Barbara Zeidler in Rom, die das Österreichische Kulturforum in Rom gemeinsam mit der Deutschen Schule Rom anlässlich des österreichischen Nationalfeiertags organisiert hat. Die verborgenen Schätze Wiens sind das Thema der Schau, die am Donnerstag, den 27. Oktober, an der Deutschen Schule eröffnet wurde.
Mit einem unkonventionellen Blick zeigt die Ausstellung Museen, die abseits von ausgetrampelten Touristenpfaden und Warteschlangen Einblicke in die Geschichte geben und dabei kuriose Zusammenhänge ans Tageslicht bringen, die Lust auf einen Besuch machen.
„Als Stadt der Museen hat Wien einen weltweiten Ruf, doch auch abseits vom Kunsthistorischen Museum, der Albertina oder dem Hundertwasserhaus gibt es zahlreiche Museumsschmankerln, die kaum jemand kennt - meist nicht mal der Wiener selbst", betonen die Organisatoren der Ausstellung, die man bis zum 22. Dezember an der Deutschen Schule Rom und am Österreichischen Kulturforum Rom besichtigen kann.
"Kultur in Wien ist eben nicht nur das echte Wiener Kaffeehaus, sondern auch das Kaffeemuseum, wo man in die Geheimnisse der richtigen Zubereitung von Kaffee eingeweiht wird. Sie ist nicht nur der Besuch des Zentralfriedhofs, sondern auch des Bestattungsmuseums, in dem man in Sargmodellen Probeliegen kann: und bereits vor dem weltweiten Erfolg des Films 'Die Fälscher' gab es in Wien das Fälschermuseum", so die Kuratoren der Ausstellung.
