Österreichisch-Ukrainische Begegnungen

- Cover des Buches Österreichisch-Ukrainische BegegnungenBild: n.n.

- Präsentation des Sammelbandes „Österreichisch-Ukrainische Begegnungen“ im Kunstmuseum Czernowitz am 15.10.2011Bild: n.n.

- Präsentation des Sammelbandes „Österreichisch-Ukrainische Begegnungen“ im Kunstmuseum Czernowitz am 15.10.2011Bild: n.n.

- Im Rahmen der Präsentation konnte Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny eine Geldspende der Erste Bank und der Raiffeisenbank von insgesamt 5.000,- Euro an die Direktorin des Czernowitzer Kunstmuseums übergeben.Bild: n.n.
Anlässlich des 20. Jahrestages der ukrainischen Unabhängigkeit hat die Österreichische Botschaft Kiew die zweisprachige Publikation „Österreichisch-Ukrainische Begegnungen“ herausgegeben, die für ein breiteres Publikum die Gemeinsamkeiten Österreichs und der Ukraine darzustellen versucht.
Dieser aus 28 Textbeiträgen bestehende Sammelband beabsichtigt jungen Lesern eine praxisnahe Einführung in die Beziehungen unserer beiden Länder zu geben. Anhand von Begegnungen, persönlichen Erinnerungen zumeist in essayistischer Form, aber auch anhand von wissenschaftlichen Aufsätzen sollen oftmals lückenhafte Kenntnisse über unsere bilateralen Beziehungen vertieft werden. Die Bedeutung unserer jahrhundertelangen Beziehungen und einer erfolgreichen Zusammenarbeit soll beispielhaft und in kompakter Form illustriert werden. Es ist dies die erste umfangreiche, von der Österreichischen Botschaft in Kiew herausgegebene Publikation in ukrainischer und deutscher Sprache, 20 Jahre nach der Unabhängigkeit der modernen Ukraine.
Beginnend mit einem von emer. Univ.-Prof. Andreas Kappeler verfassten Abriss der ukrainischen Geschichte scheinen Begebenheiten aus Diplomatiegeschichte, Literatur und humanitäre Projekte sowie Wirtschaft und Technologie exemplarisch auf. Die drei meistgelesenen ukrainischen Autorinnen und Schriftsteller, Oksana Sabuschko, Andrej Kurkov und Jurij Andruchowytsch, sowie der ehemalige Außenminister Volodymyr Ogrysko u.a. haben Texte verfasst, die bisher unveröffentlicht waren.
Der überwiegende Teil des Buches behandelt Entwicklungen der vergangenen 20 Jahre. Einzelne Beiträge behandeln die Eigenständigkeit der ukrainischen Kultur und deren Entfaltung unter österreichischer k. u. k. Verwaltung.
Die Finanzierung der zweisprachigen Publikation wurde durch 20 österreichische und ukrainische Unternehmen in Form von Abnahmezusagen bestritten. Etwa ein Sechstel der Herstellungskosten des 340 Seiten umfassenden Buches wurden von der Presse- und Informationsabteilung des Außenministeriums getragen. Der Sammelband erschien im Klasyka-Verlag Lemberg. Präsentationen fanden bereits an der Mohyla-Akademie in Kiew und im Kunstmuseum Czernowitz statt. Weitere Präsentationen sind geplant.
(Eine Information der OeAD-Kooperationsstelle Lemberg)
