Essays zur Geschichte der österreichischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert, Tymofjy Havryliv

- Österreichische LiteraturgeschichteFoto: N.N.
(Lemberg) Der im April 2011 erschienene Band „Essays zur österreichischen Literatur“ des Lemberger Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers Tymofyj Havryliv untersucht die österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und rückt vor allem diejenigen literarischen Phänomene in den Vordergrund, die in beiden bisherigen Abhandlungen von Tymofyj Havryliv zur österreichischen Literatur, nämlich „Identitäten in der österreichischen Literatur“ (2008) und „Form und Figur“ (2009) nicht behandelt wurden bzw. nur am Rande Erwähnung fanden. Es handelt sich um einen Versuch, die österreichische Literaturgeschichte der letzten Jahrhunderte für den ukrainischen Leser, vor allem Schülern höherer Gymnasialklassen und Studenten der ersten Studienjahre überblickhaft verständlich zu machen. Sowohl das Eigenartige als auch das Grenzübergreifende der österreichischen Literatur werden in einer attraktiv lesbaren, jedoch ebenfalls wissenschaftlich fundierten und anspruchsvollen Form dargestellt. Sowohl der Person des jeweiligen Schriftstellers als auch seinen Texten wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Unter anderen werden folgende Autorinnen und Autoren besprochen: Raimund, Nestroy, Stifter, Grillparzer, Hoffmannsthal, Schnitzler, Trakl, Kafka, Musil, Roth, Canetti, Bernhard, Jelinek. Präsentationen dieser neuen Literaturgeschichte Österreichs sind an den Österreich-Bibliotheken in Lemberg, Czernowitz, Kiew, Drohobytsch und Charkiw geplant sowie eigens an der im September jährlich stattfindenden Lemberger Buchmesse, der größten in der Ukraine. Die Herausgabe des Essay-Bandes wurde von der OeAD-Kooperationsstelle in Lemberg und dem Kulturforum Kiew unterstützt. Der Band erschien im Klasyka Verlag Lemberg im Mai 2011.
