Barockensemble Fioretto spielt zur Wüstendekade in Tinerkouk/Algerien: der Natur die Ehre erweisen
2010 bis 2020 begeht die internationale Gemeinschaft die Dekade der Wüsten, um auf die besonderen Ressourcen und Bedürfnisse dieser Ökosysteme aufmerksam zu machen. Das österreichische Barockensemble Fioretto war am 15. Dezember eingeladen, im Rahmen eines Seminars veranstaltet vom Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) und dem Präsidenten der Stiftung „Wüsten der Welt“ (Algerien), ein Konzert am Südrand des Großen Westlichen Ergs in der Sahara zu spielen. Thema des Konzerts war die Zuversicht in die Möglichkeit der Harmonie zwischen Mensch und Natur, und die Kraft der Kunst, diese herzustellen. Kunst eröffnet Dimensionen und Perspektiven, also genau was es braucht, um ein unfassbar groß scheinendes Problem – wie der Kampf gegen die Wüstenbildung, der Verlust von fruchtbaren Böden, oder Klimawandel – zu bewältigen.
Das Konzert unter freiem Himmel in der Festung Tinerkouk bei Timmimoun bot für die meisten im Publikum den ersten Kontakt mit Bach und Mozart. Die Stille der Wüste trug den feinen Klang der Musik weit in die Nacht hinaus.
Das Projekt wurde durch die Unterstützung der VA Tech Wabag ermöglicht.
(Eine Information der Österreichischen Botschaft in Algier)

