150 Jahre Eisenbahn Wien-Lemberg
„The Great Longing for Railways“ – How the Periphery Became Connected with the Centres of Industrialisation

- v.l.n.r.: Henry Jacolin, Ihor Zhaloba, Honorarkonsul Jaroslaw Nakonjetschnij, Botschafter Wolf Dietrich Heim, Ralf RothBild: n.n.

- Ausstellung, begleitend zur Konferenz „The Great Longing for Railways“Bild: n.n.

- Botschafter Wolf Dietrich Heim eröffnet die Konferenz „The Great Longing for Railways“ am 3.11.2011Bild: n.n.
Von 3. bis 5. November fand in Lemberg die internationale Konferenz zur Eisenbahngeschichte „The Great Longing for Railways“ statt. Die Konferenz wurde vom Zentrum der Stadtgeschichte Mittel- und Osteuropas und von der internationalen Vereinigung für die Geschichte der Eisenbahnforschung organisiert und von der OeAD-Kooperationsstelle Lemberg und dem Kulturforum Kiew sowie dem Bundesland Kärnten und der Stadt Wien unterstützt.
Der Botschafter der Republik Österreich in der Ukraine, Wolf Dietrich Heim und der Präsidentder internationalen Vereinigung für die Geschichte der Eisenbahnforschung, Botschafter Henry Jacolin, eröffneten die Konferenz, welche anlässlich der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung Wien-Lemberg am 4. November 1861 auf Initiative der OeAD-Kooperationsstelle in Lemberg abgehalten wurde. Der erste Personenzug kam aus Przemyśl in Lemberg am 4. November 1861 um 14:30 Uhr an. Es war die erste Eisenbahn in der heutigen Ukraine.
17 Referenten aus neun Ländern: aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Weißrussland, Russland, Ungarn, Rumänien, aus den Niederlanden und aus der Ukraine nahmen an der Konferenz teil. Die historische Entwicklung des Eisenbahnnetzes im östlichen Mitteleuropa und vor allem die Bedeutung dieses Verkehrsanschlusses für die Regionen der heutigen Westukraine in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht waren Schwerpunktthemen der Konferenz.
(Eine Information der OeAD-Kooperationsstelle Lemberg)
