„Kreuzungen – österreichisch-ungarische Filmbeziehungen – damals und heute“
Österreichische Filmwoche in Budapest

- PLAKAT FILMWOCHE 2
(Budapest/Ungarn) - Mit einer anregenden Diskussion im Anschluss an die Vorführung von Shirin Neshats Film „Woman without Men“ wurde am 30. September 2010 die Österreichische Filmwoche (in Kooperation mit dem Ungarischen Filmarchiv) im Örökmozgó in Budapest abgeschlossen. Neben der Historikerin Andrea Pető, der Filmexpertin Teréz Vincze kam auch der Kameramann und Produzent des Films, Martin Gschlacht, zu Wort. Ein weiterer Film Martin Gschlachts „Lourdes“, wurde als ungarische Vorpremiere am Vortag gezeigt.
Die diesjährige österreichische Filmwoche begann am 23. September mit einer Podiumsdiskussion über Filmförderung in beiden Ländern, bei der u.a. Peter Zawrel, Geschäftsführer des Filmfonds Wien und seine ungarischen Kollegen, Zoltán Kőrösi und Csaba Bereczki zu Wort kamen. Weitere Fachdiskussionen begleiteten das zentrale Thema der Filmwoche - die bis heute intensiven Filmbeziehungen zwischen Österreich und Ungarn.
Dem Motto entsprechend wurden Filme ausgewählt, die in Koproduktion entstanden sind bzw. an deren Entstehung österreichische und ungarische Filmfachleute beteiligt waren. Neben den bereits erwähnten Produktionen wurde auch Benjamin Heisenbergs „Der Räuber“ als Vorpremiere gezeigt. Klassiker aus der Vorkriegszeit, wie etwa „Lumpazivagabundus (1937) oder „Der Fiaker Nr. 13“ (1925), ein Frühwerk des später für Casablanca mit dem Oscar ausgezeichneten Regisseur, Michael Curtis, rundeten die Woche filmhistorisch ab.
(Eine Information des Österreichischen Kulturforums in Budapest)
