Germanistik-Konferenz an der Universität Lüttich/Liège

- Arthur Schnitzler
(Brüssel) - Von 25. bis 27. November findet an der Universität Lüttich/Liège, Wallonie/Belgien, ein Germanistik-Kolloquium zu dem Thema „Der Spieler in der deutschsprachigen Literaturgeschichte“ statt. Am Programm stehen Vorträge und Diskussionen von Werken aus der Zeit um 1800, wie beispielsweise E. T. A. Hoffmann oder G. E. Lessing, bis hin zu Autoren der Moderne wie Peter Handke oder Juli Zeh. Es soll ein Überblick über Darstellungen der Spielerthematik gegeben werden um im Ansatz zu einer deutschsprachigen Literaturgeschichte des Hasardspiels und der Hasardeure beizutragen.
Prof. Dr. Konstanze Fliedl von der Universität Wien wird über das Thema „Wahrscheinlichkeit. Statistische und literarische Verhältnisse (Arthur Schnitzler, Thomas Mann, Ödön von Horvath und Joseph Roth)“ referieren und Prof. Dr. Primus-Heinz Kucher von der Universität Klagenfurt wird einen Vortrag zu dem Thema „Deklassierte Glücksritter – eine Konjunktur sozialer Typen in der österreichischen Literatur der 1920er Jahre (Hugo Bettauer, Joe Lederer, u.a.)“ halten.
25. - 27.11.2010, Hauptgebäude der Universität, 1. Stock I 3, Place du XX Août I Lüttich
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(Eine Information des Österreichischen Kulturforums in Brüssel)
