"Revanche" – Vorführung des 2009 für den Auslands-Oscar nominierten österreichischen Films in Teheran
Die österreichische Botschaft in Teheran zeigte gestern in den Räumlichkeiten der Außenhandelsstelle den mehrfach preisgekrönten österreichischen Film „Revanche“. Das zum Großteil im Waldviertel gedrehte Filmdrama von Götz Spielmann wurde dieses Jahr auch als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert.
Die Einfachheit und Klarheit des Films, der die soziale Realität in einem ländlichen Raum Österreichs mit dem Schicksal zweier unterschiedlicher Paare verbindet, wurde auch in Teheran mit Begeisterung aufgenommen.
Der Österreichische Botschafter, Michael Postl, bedankte sich bei der Austrian Film Commission, die im Rahmen der 50 Jahrfeierlichkeiten des Österreichischen Kulturforums die ausnahmsweise Vorführungsgenehmigung an einer österreichischen Vertretungsbehörde erteilt hatte.
Ein wichtiges Anliegen der Österreichischen Botschaft in Teheran ist es, Österreich und den Iran auf kultureller Ebene einander näher zu bringen. Dazu zählen neben der Organisation von musikalischen, wissenschaftlichen und anderen künstlerischen Veranstaltungen auch die Vorführung österreichischer Spielfilme.
Im Jubiläumsjahr 2009 zeigte das Österreichische Kulturforum Teheran bereits während einer Sissy-Woche drei Filme und im Rahmen einer „langen Kinonacht“ wird Anfang Mai im österreichischen Kulturforum die Literaturverfilmung „Radetzkymarsch“ von Axel Corti zur Vorführung gebracht.
