Österreich präsentiert "Fußball und Kunst" zum Confederations Cup
Unmittelbar nach Abschluss des Confederations Cups, den Brasilien gegen die USA für sich entschieden hat, beginnt in Südafrika die Manöverkritik dieses Testlaufs für die Fußball-WM 2010 und die Feinabstimmung der letzten Vorbereitungen.
Österreichisches Management-Know-how, erarbeitet unter anderem bei der EURO 2008, ist dabei im Einsatz. Gerade eben werden die letzten Farbtupfer auf die Hülle des Hauptstadiums für 2010 gelegt. Dafür zeichnen die österreichischen Firmen Rieder und Valenta verantwortlich. Das Stadium, Soccer City in Soweto, das 80.000 Besucher fassen wird, stand für den Confederations Cup noch nicht zur Verfügung.
Eine weitere österreichische Initiative wurde von der südafrikanischen Öffentlichkeit begeistert aufgenommen: "Fußball und Kunst". Während der Endspiele der EURO 2008 malten die österreichischen Künstler Walter Stach und Marcus Neustetter mit und gegen lokale Künstler - inspiriert vom Fußballgeschehen - zwei Halbzeiten lang an einem gemeinsamen Werk. Diese sieben Werke wurden jetzt am Eingang zum neu entstehenden Kulturquartier Arts on Main in der Innenstadt Johannesburgs permanent angebracht.
Die Idee ist in mehrerer Hinsicht richtungweisend für 2010: Sie fügt eine künstlerische Ebene an den sportlichen Wettbewerb und verbreitert damit das interessierte Publikum; die Künstler fassen die Kernelemente eines internationalen Fußballspiels - Fairness, Teamgeist, Nationalstolz - in ästhetischer Form und ermöglichen damit eine neue Debatte über diese Konzepte. Außerdem entspricht sie dem südafrikanischen Interesse, während der WM 2010 nicht nur als Gastland in aller Munde zu sein, sondern allen Besuchern und Zusehern auch einen tiefen Eindruck in die Schönheit des Landes, seiner Kultur und Kunst zu geben.
"Fußball und Kunst" wurde von der Österreichischen Botschaft Pretoria 2008 initiiert und unterstützt, in das Projekt sollen für 2010 alle an der WM beteiligten Nationalteams eingebunden werden.
