Aufruf zur Programmeinreichung im Rahmen des "EU-Japan-Jahres 2005"
20.07.2004
Veranstaltungsreihe in den 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und in Japan zur Förderung des gegenseitigen Kennenlernens
Die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben zusammen mit der japanischen Regierung beschlossen, das kommende Jahr zum "Japan-EU-Jahr der Begegnung 2005" zu erklären. Damit soll zu einem besseren Verständnis für Japan in den 25 EU-Mitgliedsstaaten beigetragen werden, wobei auch die 25 EU-Mitgliedsstaaten die Möglichkeit haben, sich verstärkt in Japan zu präsentieren. Zu diesem Zwecke wurde ein Ehrenkomitee in Österreich geschaffen dem führenden Vertretern kultureller, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Institutionen angehören. Den Ehrenschutz für die in Österreich geplanten Veranstaltungen tragen die Bundesministerinnen Dr. Benita Ferrero-Waldner und Elisabeth Gehrer sowie Kunststaatssekretär Franz Morak.
Wesentliches Ziel des "Japan-EU-Jahres der Begegnung 2005" ist die Förderung von Kontakten zwischen der EU und Japan sowie der Verbesserung des Verstehens der europäischen und japanischen Kultur und Gesellschaft. Dabei geht es weniger um die Durchführung aufwendiger Projekte der sogenannten Hochkultur, sondern vielmehr um konkrete Kooperationen, die dem näheren Kennenlernen in den Bereichen kulturelle Tradition, Wissenschaft und Forschung, Bildungswesen, Jugend, Sport, Wirtschaft sowie Zeitgenössischem dienen. Damit wird versucht Japan in Europa als entferntes, fremdes Land zu entmystifizieren sowie umgekehrt auch Europa mit seinem kulturellen und wissenschaftlichen Reichtum den Japaner/innen - weit ab von herrschenden Klischees - näher zu bringen. Vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2005 soll auf diese Weise eine Basis geschaffen werden, die für weitere Kooperationen nachhaltig genutzt werden können.
Zu diesem Zwecke war die Schaffung eines umfangreichen Organisationsnetzes in Japan und in Europa notwendig, das in seiner Komplexität einzigartig ist. Projekte, die in Österreich geplant werden, können einem Organisationskomitees, dem Vertreter/innen der Japanischen Botschaft in Wien, des Außenministeriums, der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes sowie des Bildungs - und Kulturministeriums angehören, zur einvernehmlichen Bewertung vorgelegt werden. Dieses Komitee ist befugt, das vor wenigen Tagen in Tokyo im Rahmen des Gipfeltreffens zwischen der EU und Japan öffentlich präsentierte "EU-Japan 2005"-Logo an jene Projekte in Österreich zu vergeben, die den Anforderungen und Zielen dieses Begegnungsjahres entsprechen.
Ferner ist die Einreichung von kulturellen Vorhaben sowie von Bildungs- und Wissenschaftsprojekten, die von Österreich aus in Japan vorgesehen sind, im Außenministerium möglich. Wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings , dass die Finanzierung durch die jeweiligen Projektträger bereits sichergestellt ist. Dies gilt vor allem für japanbezogene Vorhaben in Österreich.
Interessenten, die sich um die Einbindung in das Gesamtprogramm des "EU-Japan-Begegnungs-jahr 2005" bemühen möchten, erhalten nähere Informationen sowie Antragsformulare unter www.at.emb-japan.go.jp/JapanEUYear/startseite.htm .
