"Bookmark" - Ausstellung über mitteleuropäische Typographie
17.12.2004
Die "Plattform Kultur-Mitteleuropa" präsentiert in Den Haag ein unbekanntes Bild Mitteleuropas
Anlässlich der niederländischen EU-Ratspräsidentschaft steht das Museum Meermanno-Westreenianum in den Haag vom 17. Dezember 2004 bis 13. Februar 2005 im Zeichen der Plattform Kultur-Mitteleuropa. Unter Federführung der Slowakei veranstalten die Plattformländer Österreich, Ungarn, Slowakei, Tschechische Republik, Polen und Slowenien eine Ausstellung zum Thema "Typographie", die von der Direktorin des slowakischen Design Centrums Katarina Hubová kuratiert wird.
Die Sprachen der mitteleuropäischen Staaten sind unterschiedlich. In dieser Ausstellung werden sie in ihren Gemeinsamkeiten und Differenzen der Schriftbilder gezeigt. Während sich alle auf dem Lateinischen aufbauenden Sprachen ein Alphabet mit 26 Buchstaben teilen, verfügen einige der Sprache n über bis zu 42 Zeichen / Buchstaben um ihre Sprachmelodie entsprechend ausdrücken zu können. Diese Unterschiede veranschaulichen die Natur der schriftlichen Sprache und ganz besonders aber die Typographie, die sich mit dem Schriftsetzen und dem Aussehen des gedruckten Wortes befasst. D ie Ausstellung "Bookmark" stellt den grundlegenden Baustein der schriftlichen Kommunikation in den Vordergrund: das Schriftbild und seinen Schöpfer, den Schrift-Designer. Aus Österreich werden die Designer Johannes Lang, Wolfram Wiedner, Viktor Solt Bitner, Fidel Peugeot präsentiert.
Die Plattform Kultur-Mitteleuropa, die regionale Partnerschaft im Kulturbereich der Länder Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Österreich, wurde im Jahr 2001 zur engeren Zusammenarbeit im Bereich der Auslandskultur gegründet. Durch die weltweite Kooperation von Kultureinrichtungen der Partnerländer besteht ein Netzwerk von rund 700 Ansprechstellen zur Realisierung von gemeinsamen Projekten zum Thema Mitteleuropa.
Für weitere Information rund um die Plattform Kultur-Mitteleuropa steht als Ansprechpartnerin im Außenministerium, Fr. Dr. Waltraud Dennhardt-Herzog, Tel: 05 01150 3564 oder Email: waltraud.dennhardt-herzog@bmaa.gv.at zur Verfügung. (ap)
