Europäische Fotoausstellung in Teheran
25.06.2002
Am 25. Juni 2002 wurde in Teheran in Anwesenheit höchster iranischer Würdenträger und der Botschafter der Europäischen Union die erste Ausstellung der Europäischen Union, die unter dem Motto "Contemporary European Photography" steht, eröffnet. Die Ausstellung wird bis 8. August 2002 in Teheran zu sehen sein und anschließend noch in Isfahan und Tabriz gezeigt werden. Neun europäische Länder haben sich mit der Entsendung namhafter Fotografen an dieser Ausstellung beteiligt, die einen Überblick über die Fotokunst in Europa geben und einen regen Gedankenaustausch zwischen iranischen und europäischen Fotokünstlern initiieren soll.
Österreich ist durch Paul Albert Leitner, der von Urs Stahel, dem Direktor des Fotomuseums Winterthur, als "einer der bemerkenswertesten Figuren in der österreichischen Fotoszene" bezeichnet wurde, bei dieser Ausstellung vertreten. Paul Albert Leitner, in Tirol geboren, in Wien arbeitend, mit zahlreichen Preisen und Staatsstipendien ausgezeichnet, präsentiert eine Installation von Fotografien, die durch eine Aneinanderreihung von verschiedenen Motiven in jedem Betrachter eigene Assoziationsketten entstehen und "die Welt durcheinanderwirbeln" lassen.
