Eröffnung der Initialkonferenz des österreichisch-zentralasiatischen Universitätsvernetzungsprojektes
18.06.2002
Vom 18. bis 20. Juni findet in Wien die "Initialkonferenz des österreichisch-zentralasiatischen Universitätsvernetzungsprojektes" mit Vertretern aller fünf zentralasiatischen Staaten statt. Dabei handelt es sich um eine follow-up Maßnahme zum österreichischen OSZE-Vorsitz im Jahre 2000. Bundesministerin Dr. Ferrero-Waldner hat damals zum ersten Mal in der KSZE/OSZE-Geschichte Zentralasien zu einer Priorität des österreichischen Vorsitzes gemacht. Seither hat sie diese Region insgesamt vier Mal besucht.
Österreich hat sich entschlossen auch nach seinem OSZE-Vorsitz konkrete Projekte in Zentralasien insbesondere im Bildungssektor durchzuführen, da dies als besonders gewinnbringende Investition für die Zukunft betrachtet wird. So besitzt die Universität in Almaty bereits eine Österreich-Bibliothek. Weiters konnten an den Humanistischen Universität in Bischkek sowie an der Universität für Fremdsprachen in Taschkent kleinere österreichische Lesesäle installiert werden.
Die in Wien einberufene Initialkonferenz möchte mit österreichischen und zentralasiatischen Universitäten die Kooperationsmöglichkeiten, die sich im Rahmen von EU-Programmen anbieten, vorstellen und im Wege eines eigenen Internetportals, an dem sich diese Universitäten beteiligen, den gegenseitigen Informationszugang erleichtern. Im Anschluss an die Konferenz wird es im Herbst dieses Jahres noch spezifische workshops in den einzelnen zentralasiatischen Staaten geben, die das Procedere bei der gemeinsamen Antragsstellung für EU-Projekte zum Inhalt haben.
Wie Sektionsleiterin Dr.Monika Kalista in ihrer Eröffnungsrede betonte, gebührt dem Wiener Bundesinstitut für Internationalen Bildungstransfer besonderer Dank, das für das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten diese Konferenz mit viel Engagement vorbereitet hat.
