AUSSENMINISTERIUM ERRICHTETE ERSTE ÖSTERREICHBIBLIOTHEK IN MAZEDONIEN
03.01.2002
Weiterer Ausbau der kulturellen Partnerschaft mit Südosteuropa
Österreichs kulturpolitisches Netzwerk der Österreich-Bibliotheken in Südosteuropa wurde erstmals um einen Standort in der Republik Mazedonien erweitert. Zur Unterstützung der Reformprozesse in Südosteuropa hat das Außenministerium als Teil seines Programmes "culture for stability" zuletzt Bibliotheken in Shkodra, Pristhina und Belgrad errichtet. Insgesamt wurden seit 1989 in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bereits 47 Österreich-Bibliotheken mit einem Gesamtbestand von über 250.000 Büchern eingerichtet.
Die Bibliotheken bieten einen kostenlosen Zugang zu Informationen über Österreich und fördern den Kulturaustausch durch eigene Veranstaltungen und durch lokale Partnerorganisationen wie Universitäten, Bibliotheken und Kulturvereine.
Am 21. Dezember 2001 wurde in der südmazedonischen Universitätsstadt Bitola die erste Österreich-Bibliothek in Mazedonien eröffnet. Die Bibliothek wird in Kooperation mit der Universität Bitola geführt werden und im Zentrum der Stadt im ehemaligen Gebäude des k.k. Konsulates errichtet, das von der mazedonischen Regierung für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wird. An der Renovierung und Einrichtung beteiligten sich österreichische Firmen, die in Mazedonien tätig sind. Die offizielle Eröffnung erfolgte durch Staatssekretär Franz Morak und die mazedonische Kulturministerin Ganka Samoilovska-Cvetanova.
Für die Initiative "Österreich-Bibliotheken" wurde vom Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten nun ein eigenes Webportal geschaffen: www.oesterreich-bibliotheken.at .
